Meine Geschichte

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Wir kommen auf die Welt mit einem schier unerschöpflichen Potential an Kreativität. Wir sind Freigeister. Wir wollen die Welt entdecken. Wir kennen keine Grenzen. Alles ist möglich. Intuitiv wissen wir, was das Richtige ist. Wir probieren alles aus, wir lernen ständig dazu und haben das Bedürfnis zu wachsen.

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Aber was passiert dann? In den meisten Fällen gehen Spiel, Spaß, Neugier und Experimentierfreude im Laufe des Erwachsenenlebens zwischen Alltagstrubel, TO-DO-Listen und Erwartungen von außen verloren: Wir wissen viel, wir arbeiten viel, aber wir Staunen nicht mehr. Wir lassen uns durch Ängste, Zweifel und normierte Gedanken – anstelle unserer Kreativität und unserer Intuition leiten. Wir hören auf zu hinterfragen und passen uns an.

Aber sind es doch vor allem die vielbegabten, neugierigen, kreativen und passionierte Menschen voller Ideen und Gestaltungslust, die diese Welt braucht?

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Schon als Kind war ich für vieles zu begeistern und dieses vielseitige Interesse habe ich nie verloren. Aber statt mich im Erwachsenenalter weiter auf meine Begeisterungsfähigkeit und Neugier zu verlasen, folgte ich lieber den Regeln. Mit hohen Erwartungen an mich selbst, wollte ich sichergehen, dass ich alles richtig mache: Abitur, Studium für angewandte Medienwirtschaft, erste Berufserfahrung als Online-Redakteurin bei einem Modeoutlet und parallel der Start meines Masterstudiums im Bereich Unternehmenskommunikation. Währenddessen der Wechsel ins E-Commerce Team eines internationalen Modekonzerns, um dort herauszufinden, dass ich einfach nicht für starre Routinen und unflexible Unternehmensstrukturen gemacht bin. Da schien mir der Wechsel in eine Kreativagentur als Digitalstrategin ein überaus sinnvoller, nächster Schritt. Aber statt Kreativität und Gestaltungsspielraum, fand ich auch dort nur wenig Motivation zur Selbstverwirklichung. Ich fühlte mich fremd im eigenen Film. Alles lief im Grunde gut, dennoch fühlte sich mein Leben farblos und stumpf an, als würde irgendetwas wichtiges fehlen – Ich wusste nur nicht was. Ich fühlte mich wie eine schlecht gepflegte Zimmerpflanze, die zwar nicht eingeht, aber auch nicht wächst.

»Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Meine kreative Mission ist es, die Welt zu einem liebevollen, bunten und lebendigen Ort zu machen. Ich möchte zum Andersdenken inspirieren und zeigen, wie freudig, vielfältig und bunt sich das Leben & die Arbeit gestalten lassen. Denn im Leben geht es nicht nur um die TO-DO’s, sondern um die TADAA’S«

Die Geschichte von Quergedacht beginnt mit einer Kreativauszeit im Januar 2019 auf La Palma. Eigentlich hatte ich lediglich die Intention, den Winter am Meer zu verbringen. Ich hatte dort ein kleines Häuschen hoch oben auf dem Berg, mit einem Kaminofen, großem Garten, einer Hängematte und Blick auf’s Meer. Keine Nachbarn um mich herum, nur ein paar wenige, streunende Hunde. Anfangs habe ich noch viel gearbeitet und ansonsten die Zeit am Meer verbracht – ich konnte stundenlang einfach nur dasitzen, auf’s Meer und auf die Bewegung der Wellen starren. Ich habe viel geschrieben in dieser Zeit – über alles was mich bewegt. Die Idee für Quergedacht entsprang meinem eigenen Ringen um die Kreativität: Wie schafft man es, sich die Kreativität im Alltag zwischen engen Zeitplänen, äußeren Erwartungen und gesellschaftlich konditionierten Leistungsgedanken zu bewahren? Wann habe ich aufgehört zu hinterfragen, um mich an Normen und Konventionen anzupassen? Dinge zu tun, die vermeintlich wichtig sind – aber sich für mich gar nicht richtig anfühlen. Und zu guter letzt: Wie viel Kontrolle bin ich bereit aufzugeben, um der Kreativität freien Lauf zu lassen, statt sie für die Ziele meines Egos einzuspannen?

Und was soll ich sagen, es ist verrückt, wie so ein bisschen Zeit für mich, ohne Ablenkung von außen und dem hektischen Alltag, ein Stift und Papier, das Leben plötzlich komplett auf den Kopf stellt.

Die Kunst des kreativen Lebens

Ich habe gehört, dass wir lehren, was wir wissen möchten. In diesem Fall lehre ich, was ich tun möchte. Ich möchte immer in Bewegung sein, ohne Gepäck reisen, am Morgen aufstehen und entscheiden, wer ich bin und was ich sein will. Ich möchte mit anderen Kreativen rumhängen, Menschen, denen tolle Ideen mehr wert sind als tolle Autos. Ich möchte mich mit Freunden in Cafés zum Schreiben treffen. Ich möchte Samstag Abende damit verbringen, Wände zu bemalen, Geschichten zu erzählen und Scharaden zu spielen. Ich möchte meine tanzende, verwegene und kühne Seite mit der Welt teilen. Aber vor allem möchte ich Spaß und eine gute zeit haben.

Meine Vision für die Zukunft ist es, ein blaues Haus der Begegnung zu schaffen. Ein Ort, im Einklang mit der Natur, ein Spielplatz für Erwachsene mit Raum für Kreativität, sowie ausreichend Platz um Familie, Freunde und inspirierende Menschen zu beherbergen und zusammenzubringen. In meiner Vorstellung ist es ein geschichtsträchtiges altes Haus, das alle Menschen willkommen heißt, sich und dem Leben in aller Vielfalt zu begegnen. Ein Ort, an dem Menschen sich selbst entdecken, gegenseitig inspirieren und voneinander lernen. Hier entstehen neue Ideen und Projekte. Ob durch kreative Workshops, Diskussionsabende, Lesungen, Tanzen, oder gemeinsame Abende am Lagerfeuer. Vielleicht zeigen Rentner jungen Menschen, wie man näht, jemand gibt Yogakurse, oder als Hobbykünstler eine Ausstellung. Es ist mein größter Traum, einen solchen Herzens-Heimatort zu schaffen.

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Jetzt bist du an der Reihe! Veränderungen fangen im Kleinen an und auch wenn dein Lebensweg nicht dem entspricht, was Andere für normal halten – Beginne jetzt damit, dich mit all den interessanten Dingen zu beschäftigen, die dein Herz lachen lassen.

Den eigenen Weg zu gehen, das Leben nach eigenen Regeln zu gestalten, sich nicht an herkömmliche Erfolgsweisheiten zu orientieren, die Dinge anders machen, Sinn und Bedeutung zu finden, ist nicht immer einfach. Aber nur so können wir das erreichen, was wirklich zählt: Kreativität. Potential-Entfaltung. Spiel. Spaß. Unabhängigkeit. Innovation. Freiheit. Wahrhaftigkeit. Liebe. Freude. Frieden. Und Glück aus dem Innen, statt von Außen gewinnen.

lisa-bauer