Warum ich Morgenseiten schreibe

»Journaling ist ein essenzieller Teil meines Lebens«

Denise ist ein Travel-Junkie. Ein kreativer Kopf mit Hang zum Chaotischen. Eine Träumerin. Eine Träumewahrmacherin. Ihre Passion ist es, ihre Begeisterung für das Leben mit anderen zu teilen und beim Folgen des eigenen Herzens zu inspirieren. Als Speakerin, als Videografin, als Buchautorin, Podcasterin, als CF-Betroffene, als Mensch.

Für Quergedacht beschreibt sie, was es für sie bedeutet, sich kreativ auszudrücken – und welche Rolle das Schreiben der Morgenseiten dabei für sie spielt.

Gastbeitrag von Denise Yahrling

»Für mich ist das Journaling ein essenzieller Teil meines Lebens und das schon von jungem Alter an. Die Dinge, die in mir vorgehen, auf’s Papier zu bringen, hilft mir persönlich, Klarheit in mein Leben zu bringen, Gedanken und Gefühle zu verarbeiten und mich kreativ auszudrücken.

Insbesondere die sogenannten „Morning Pages“ oder „Morgenseiten“, bei denen man direkt am Morgen 3 ganze DinA3 Seiten voll schreibt, sind eine ganz wundervolle Übung. Dabei gilt der Grundsatz: „Alles darf, nichts muss.“ – das heißt, du darfst diese 3 Seiten voll schreiben, mit was auch immer dir in den Sinn kommt. Das können deine ganz persönlichen Gedanken sein, egal wie unwichtig oder irrsinnig sie dir erscheinen, du kannst deinen Vortag im Detail beschreiben oder ganz einfach zu Papier bringen, was du heute machen wirst.

Für mich ist es wahnsinnig wertvoll, die ersten Gedanken am Morgen direkt aufzuschreiben, denn gerade nach dem Aufstehen belasten mich persönlich oft teils sehr negative Gedanken und auch irrationale Sorgen, insbesondere wenn ich blöd geträumt habe. Diese negative Energie direkt am Morgen abfließen und die Gedanken auf dem Papier zu lassen, anstatt sie mit in den Tag zu nehmen, hilft mir, den Kopf freizumachen für neue, klare und schöpferische Gedanken. Als ich mein Buch „Das Leben passiert für dich – Mit Mukoviszidose und Rucksack um die Welt“ geschrieben habe, hat die tägliche Wiederholung dieser Übung jeden Tag aufs neue bewirkt, dass ich mit frei fließender Inspiration ins kreative Schaffen kommen konnte. Der Schlüssel dabei ist, es wiederholt zu tun, am besten direkt nach dem Aufstehen. Du kannst es ja gerne mal für dich ausprobieren und schauen, was diese Übung bei dir bewirkt.«

Mehr über Denise und ihre Arbeit findest du unter deniseyahrling.com

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